21/08/2018 Credit Management
Wilm Schweer

Schon heute die Voraussetzung für die Künstliche Intelligenz im Credit Management von morgen schaffen

War vor kurzem noch Big Data der große Hype, ist es nun die Künstliche Intelligenz (KI) – beziehungsweise eine Form der KI, das maschinelle Lernen. Es soll diese massenweise angehäuften Daten bändigen und auswerten – und dies auf eine besonders lernfähige und intelligente Art und Weise. In den vergangenen fünf Jahren hat es auf dem Gebiet der Künstlichen Intelligenz (KI) mehr Fortschritte gegeben als in den 50 Jahren zuvor. In vielen Bereichen, die bisher Menschen vorbehalten schienen, übertreffen uns Maschinen bereits. Kein Wunder also, dass sich auch die Arbeitswelt verstärkt dem Thema KI widmet. Unternehmen sehen die Potenziale dieser Technologie und versprechen sich davon schnellere, effizientere Prozesse, mehr Umsatz und eine bessere Risikoabwägung. Experten sind sich einig: Die kritischen Geschäftsprozesse sollten besser heute als morgen mit KI optimiert werden. Je früher die Algorithmen mit „Übungsdaten“ gefüttert werden, desto schneller kommen Unternehmen zu besseren Ergebnissen und können die Potenziale der Technologie ausschöpfen.

Dabei Geschwindigkeit an den Tag zu legen, ist wichtig, denn Fachkreise warnen: Insbesondere das englischsprachige Ausland und Asien ist mit der Entwicklung schon viel weiter. Deutschland hinkt hinterher, insbesondere der Mittelstand. Häufig spielt dabei auch Angst eine Rolle. Angst davor, von einer Künstlichen Intelligenz ersetzt zu werden. Doch auch wenn die KI am Ende – wie jede technologische Innovation – vermutlich Arbeitsplätze kosten wird, wäre es der falsche Weg, sie deshalb abzulehnen. Wer heute nicht in KI-Technologie investiert, könnte schon bald den Anschluss verlieren und damit ebenfalls Arbeitsplätze riskieren – an eine Konkurrenz, die dank KI schneller, kostengünstiger und optimierter agiert.