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Claudia, Human Resources
20 Jahre SHS VIVEON – ein Grund zum Feiern

20 Jahre sind seit der Firmengründung vergangen, wenn das kein Grund zum Feiern ist! Am 22. Juli 2011 fand in unserem Headquarter die Feier anlässlich des Firmenjubiläums mit Firmengründern, ehemaligen Mitarbeitern, Kunden und Kollegen statt. Ein Rückblick aus der Perspektive von Neulingen.

Der Empfang

Claudia: 20 Jahre Firmenjubiläum und ich als Neuling im Team der SHS VIVEON habe gerade erst ein Jahr davon miterlebt. Aber das macht ja nichts, das Firmenfest am 22. Juli 2011 anlässlich dieses Jubiläums war für mich eine kleine Reise in die Geschichte von der Gründung der SHS Soft- und Hardwaresysteme bis hin zur SHS VIVEON AG.

Ab 18 Uhr tummelten wir uns und mit den geladenen Gästen im Freien und im Erdgeschoß unseres Headquarters. Während des Stehempfangs gab’s ein großes Hallo und es geisterten Fragen wie „Weißt Du, wer am Längsten mit dabei ist?“ oder „Welche Geschäftsstelle wurde nach der Schweiz eröffnet?“ durch die Menge.

Was ein Gewinnspiel über die Firmenhistorie doch so alles auslöst. Einige Fragen konnten anhand der ausgestellten Firmengeschichte beantwortet werden. Für die anderen Fragen war entweder Schätzen oder eine gute Fragetechnik bei langjährigen Mitarbeitern von Vorteil. So mancher wollte nicht so recht mit den Infos herausrücken. Aber so kamen wir schnell mit unseren Kollegen aus den anderen Standorten und ehemaligen Mitarbeitern ins Gespräch…

Simone: Da stand ich also nun – erst eine Woche dabei und gleich mittendrin in der SHS VIVEON 20-Jahre-Jubiläumsfeier. Ein bisschen schwirrte mir immer noch der Kopf von den neuen Namen, Gesichtern und Eindrücken der ersten Woche. So war ich besonders froh über die zahlreichen Namensschilder, die bei den rund 200 Gästen stolz auf der Brust klebten. Und wer kann schon behaupten, in seiner ersten Woche gleich alle SHS VIVEON-Mitarbeiter mit Namen präsentiert zu bekommen?…

Die Rede

Claudia: …Mit Anekdoten aus der Vergangenheit, Stimmen der Firmengründer, ersten Kunden oder ehemaligen Mitarbeiter stellte Stefan Gilmozzi die Firmengeschichte dar – dabei brachte das Erlebte die Zuhörer das ein oder andere Mal zum Schmunzeln und Lachen. Zeitgleich wurden somit die Fragen des Gewinnspiels aufgelöst und für jede Frage wurde ein Preis verlost. Die glücklichen Gewinner konnten sich über diverse Gutscheine freuen. Vom geschichtslastigen, aber doch sehr erheiterten Teil ging es mit der Eröffnung des Buffets in den gemütlichen Teil der Feier über…

Simone: …Nicht nur bezüglich der Mitarbeiter stellte die Feier das große Los für mich da – nein, auch die gesamte Firmengeschichte wurde mir auf dem Silber-Tablett serviert. Gespannt lauschte ich also den Gründungsjahren und Meilensteinen der Firmengeschichte in der Rede unseres Vorstands. Letztere lagen keinem schwer im Magen, so dass nach dem Schlusswort prompt der große Run auf das Buffet startete…

Buffet, Musik & Co.

Claudia: …Mit GERRY & GARY heizte uns die angesagte Münchner Band an dem etwas kühleren Sommerabend so richtig ein. Die Tanzfläche im Zelt füllte sich immer mehr und es wurde ausgelassen gefeiert. Aber nicht nur für die Tanzwütigen hatten die Organisatoren gesorgt, sondern wir konnten auch unsere kreative Ader auf Leinwänden zum Besten geben. Diese Kunstwerke können nun in den Büros an unseren Standorten bewundert werden. Alles-in-Allem war die Feier ein rundum gelungenes Fest, auf dem bis in die Morgenstunden gefeiert wurde. Vielen Dank! Auf die nächsten 20 Jahre und hoffentlich noch mehr!

Simone: …Ich lief brav der Menge zum Buffet hinterher und reihte mich in die lange Schlange. Es lohnte sich: Ob Salat, Beilagen, Gegrilltes oder eine Nachspeise – für jeden Geschmack war etwas dabei. Gleich nebenan gab es dann reichlich gut gemixte Cocktails, Bier, Wein oder Unalkoholisches. So umgaben mich den ganzen Abend über gluckernde, schmatzende und lachende Geräusche. Sie zeigten vor allem eins: Die Leute hatten Spaß.

Und wer genug vom Small Talk hatte, konnte sich geschickt mit dem Satz „Ich gehe dann mal tanzen“ davonschleichen. Denn sowohl die Coverband als auch der DJ gaben reichlich Anlass, mal wieder ausgiebig das Tanzbein zu schwingen. Kurz gesagt: eine rundum gelungene Feier.

So fuhr ich am Ende etwas geschafft, aber mit dem positiven Gefühl nach Hause: Gut, dass du hier gelandet bist.

Simone, Marketing & Communications
Untertage, zu Wasser und hoch hinauf – das Teamevent der internen Mitarbeiter

Schwer hängen die dicken Nebelschwaden an den Berggipfeln. Der Ausblick erinnert an ein Meer aus weißer Watte, aus dem immer wieder kleine Inseln herausragen…

Dieser Eindruck ist mir besonders haften geblieben. Schließlich geht man nur selten in die Berge, wenn der Himmel in eine dicke Nebelwolke gehüllt ist. Außer natürlich es ist das schon lang geplante und heiß ersehnte Team-Event der internen Mitarbeiter – somit konnte uns nichts stoppen. Bereits um 7 Uhr morgens fuhren wir zunächst mit dem Bus Richtung Berchtesgadener Land.

Erste Station: das Salzbergwerk in Bad Reichenhall. Mit Ganzkörper-Anzügen ausgestattet erkundeten wir – auch rutschend – das Innere des Berges und erfuhren, wie damals und heute unser alltägliches Speisesalz gewonnen wird.

Von Untertage ging’s aufs Wasser: Mit dem Boot überquerten wir den Königssee nach St. Bartholomä, einem malerischen Fleckchen, das nur auf dem Wasser- oder dem Bergweg zu erreichen ist. Anschließend ging es mit der Jenner-Bahn den Berg hinauf – entweder bis ganz nach oben oder – für die Wanderlustigen unter uns – nur bis zur Mittelstation und dann zu Fuß weiter.

Nach einigen Höhenmetern durch dicke Nebelschwaden und dem ein oder anderen Schweißtropfen kamen wir allesamt wohlbehalten oben an und wurden mit einem freien Blick auf das unter uns liegende Nebelmeer belohnt. Nach der anstrengenden Bergbezwingung erwartete uns in unserer Hütte ein leckeres Drei-Gänge-Menü aus Suppe, Hauptspeise (Speckknödel mit Sauerkraut oder Nudeln mit Basilikumpesto) und einer großen Portion Kaiserschmarrn mit Apfelmus – letzteres war für viele ein besonderes Highlight. In geselliger Runde an einem großen Tisch ließen wir anschließend den Abend ausklingen – bis zur streng gehaltenen Hüttenruhe.

Am nächsten Morgen auf dem Weg zurück waren wir uns alle einig: das nächste Teamevent der internen Mitarbeiter darf nicht mehr lange auf sich warten lassen.

Ludwig, Senior Manager Product Development
Risk Suite Team reloaded

Anfang Juli machten sich 11 SHS VIVEONs auf den Weg in den Bayerischen Wald um dort als Team gemeinsam interssante und spannende Aufgaben zu lösen.

Es regnete in Strömen, als sich das Team zur Abfahrt in den Bayerischen Wald bei der Firma sammelt. Mit dabei sind die 11 Mitarbeiter aus den Bereichen Entwicklung, Produktmanagement, Sales und Management der Risk Suite von Guardean. In den letzten Monaten gab es große Veränderungen im Team, so dass etwa die Hälfte der Teilnehmer weniger als 3 Monate bei der Firma arbeiten. Auch neue Kollegen, die erst in der nächsten Zeit beim Unternehmen anfangen konnten es einrichten, dabei zu sein. Wir wollen uns kennen lernen, gegenseitiges Vertrauen aufbauen und dabei viel Spaß haben – den hatten wir auch reichlich mitgebracht.

250 Kilometer später erreichten wir den Bayerischen Wald und es regnete immer noch. Das machte uns aber nichts, denn zunächst ging es in den Klettergarten um sich dort von Baum zu Baum zu schwingen. Gut gesichert in zweier Teams war man hier ganz gut durch die Zweige vom Regen geschützt.

Nach einer Stärkung ging es am Nachmittag weiter mit Teambuilding Aufgaben, bei denen Kooperation und Teamgeist erforderlich waren, um sie erfolgreich zu bewältigen. Der Regen hatte mittlerweile zum Glück aufgehört. Es gab viele Aufgaben. Unter anderem mussten sich die Kollegen gegenseitig durch ein Spinnennetz heben. Den Abschluss bildete die Himmelsleiter, bei der drei Personen als Team so weit wie möglich nach oben klettern sollten. Dabei wurden die Abstände der Balken von Stufe zu Stufe größer. Sieht leicht aus, ist aber richtig schwer, vor allem wenn die Teilnehmer es auch sind.

Der Tag wurde beschlossen durch ein zünftiges Abendessen und einer anschließenden, gemütlichen Runde, in der die Gespräche geführt wurden, für die am Tag keine Zeit blieb. Die letzten gingen um 4:00 Uhr morgens ins Bett.

Am nächsten Tag bewegten sich die meisten relativ vorsichtig, da wir als Büroarbeiter so viel Bewegung einfach nicht gewohnt waren. Daher besuchten wir auch den leicht zu begehenden Baumwipfelpfad, ein Weg auf Stelzen quer durch den Wald, mit fantastischer Aussicht. Nach einem abschließenden Mittagessen ging es wieder zurück nach München.

Das war vor etwa 6 Wochen. Hat es was bewirkt?

Auf jeden Fall. Die zwei Tage haben eine starke Bindung, Vertrauen und viel Respekt zwischen den Kollegen wachsen lassen. Als die neuen Mitarbeiter ihren ersten Tag hatten, waren sie sofort im Team integriert. Wir haben beschlossen, dass wir das öfters machen werden. Diese Art der Zusammenarbeit kann man im Büro nicht erfahren und nicht lernen. Sie ist aber sehr wichtig, hilfreich und wertvoll an jedem Arbeitstag. Das Nachmachen ist ausdrücklich empfohlen … und es hat wahnsinnig Spaß gemacht.

Anke, Office Management
Umzug von Köln nach Düssseldorf – Housewarming in der 8. Etage

Mietvertragsabschluss 19.12.2011, Betriebsferien, Schlüsselübergabe am 12.01.2012 im Anschluss daran: Rasante Umbaumaßnahme – Umzug Samstag, 21.01.2012 – Einweihungsparty: 30.01.2012 und die Frisur sitzt immer noch…

Nach einer sehr sportlichen Umzugs- und Vorbereitungszeit wurden am Montag, 23.01.2012 die neuen Geschäftsräume von SHS VIVEON Düsseldorf (ehemals Köln) bezogen. Dank der sehr guten Zusammenarbeit aller Kollegen konnten wir bereits in der ersten Woche einen komplett einsatzfähigen Standort präsentieren. An dieser Stelle möchten wir uns nochmals ganz herzlich für die Mitarbeit der Kollegen aus München bedanken, ohne deren Unterstützung dieser Umzug nicht möglich gewesen wäre.

Die neuen, repräsentativen Räume befinden sich in der 8. Etage des B1 Gebäudes am Bennigsen-Platz 1, 40474 Düsseldorf. Auf 770 m² befinden sich sechs 2-3 Personenbüros, drei Großraumbüros, zwei kleinere und ein größerer Besprechungsraum sowie das Backoffice.

Am Montag, 30.01.2012 ab 18:00 Uhr konnten wir zur Housewarming-Party ca. 70 Mitarbeiter und Gäste begrüßen. Auch unse Management ließ es sich nicht nehmen, diesen besonderen Tag mit uns und unserem Vermieter zu feiern. Auf die offizielle Begrüßung folgte ein sehr schmackhaftes Einweihungs-Buffet und die neuen Räume konnten von den Mitarbeitern inspiziert werden. Die großen, hellen Räume – mit vielen Pflanzen – schaffen eine angenehme Arbeitsatmosphäre. Die Kollegen sind begeistert. Die neuen Besprechungsräume erlauben nun auch mehr Parallelveranstaltungen. Gerne werden diese für Kundentermine oder Projektarbeiten zur Verfügung gestellt.

Der großzügige Küchenbereich wurde schnell als Kommunikationszentrale von den Kollegen angenommen. Das neue, teilweise offene Raumkonzept, welches zunächst kritisch beäugt wurde, findet immer mehr Anklang. Die Arbeit im Team rückt dadurch immer mehr in den Vordergrund. Lösungen finden jetzt noch schneller den Weg zum Kunden.

Bis auf einige, kleinere Baustellen sind wir inzwischen ganz gut in Düsseldorf angekommen. Die neuen Geschäftsräume bieten uns attraktive Möglichkeiten, Kunden anzusprechen und SHS VIVEON angemessen zu repräsentieren.

Peter, Senior Consultant
Was sind Ina´mera und Comondor? oder: Das Burgenlandwochenende des Teams Österreich

Nach Ankunft im Hotel ließen wir uns im Restaurant des Hotels mit Köstlichkeiten wie Rostbraten, Zanderfilet, oder auch einfach Schnitzel verwöhnen. Nicht zu vergessen hierbei ist der Wein. Das Stichwort „Wein“ führt direkt zum Samstag. Nach dem ausgiebigen Frühstück stand die erste Weinverkostung auf dem Programm.

Fußläufig erreichbar war das Weingut Juris. Diese Weinverkostung löst den ersten Teil der einleitenden Frage: „Was ist Ina´mera? Ina´mera ist ein Rotwein aus den Rebsorten Cabernet Sauvignon, Merlot und Blaufränkisch.

Nach der Weinbestellung Nummer 1 folgte das Mittagessen im Fischrestaurant Varga, deren Fang (Karpfen, Zander und Aal) aus dem Neusiedler See stammt. Übrigens ist der Neusiedler See der zweitgrößte Steppensee nach dem Balaton und hat eine mittlere Tiefe von nur einem Meter. Nach dem Mittagessen folgte die zweite Weinverkostung am Weingut Anita und Hans Nittnaus.

An dieser Stelle die Auflösung des zweiten Begriffs aus der Frage: „Was ist Comondor?“. Auch der Comondor ist ein Rotwein, der jedoch aus den Rebsorten Merlot, Blaufränkisch und Zweigelt besteht.

Nach einem kurzen Abstecher zum Weinkulturhaus führte uns der Weg zurück ins Hotel für einen Kaffee oder eine kurze Schlafpause. Was nun folgte, kann sich jeder denken: Ein tolles Abendessen im Hotel mit guten lokalen Weinen. Den Ausklang fand unser Ausflug am Sonntag in der Abholung der bestellten Weine an den Weingütern. An dieser Stelle war der Team-Ausflug leider auch schon wieder vorbei.

Fazit: Ein tolles, gelungenes Wochenende mit köstlichem Essen, gutem Wein, und netten Kollegen und deren Familien, Kindern, oder Lebenspartnern. Was haben wir gelernt? Cabernet Sauvignon, Merlot, Blaufränkisch und Zweigelt werden im Burgenland angebaut – und das sind nicht die einzigen Rebsorten. Was haben wir gelernt (Teil 2)?

Kinder können/dürfen uns nach der Weinverkostung nicht nach Hause fahren. Was haben wir vermisst? (dem Autor fällt an dieser Stelle nichts ein) Gut, dass wir das mit hatten: Lust auf Wein, Zahlungsmittel für den Wein, und freundliche, motorisierte Kollegen, die den Wein zurück nach Wien gefahren haben.

Ludwig, Senior Manager Product Development
Paintball als Teamevent? Das geht doch gar nicht! Oder?

Wie üblich nutzten wir die Gelegenheit im Rahmen unseres Teamevent unsere Büros einmal zu verlassen und entschieden uns für einen Adventureabend fern unserer Tasturen und Bildschirme. Ganz demokratisch setzte sich dabei überraschenderweise Paintball gegen Rafting und Kartfahren durch.

Nach der Ankunft in der Paintballhalle und dem Umziehen gab es erst einmal eine gründliche Einweisung, etwa 10 Minuten lang. Danach war einem schon klar, dass die Sache nicht ganz ungefährlich ist. Das bedeutet konkret, dass die Kugeln mit ca. 210 fps (foot per second) auf der Haut einschlagen. Das sind immerhin etwa 20 km/h. Mit dieser Energie können die Markierer, das sind die Schussgeräte, ca. 200 m weit schießen. Das gibt böse blaue Flecken und erhöht die Motivation nicht getroffen zu werden. Uns standen 4000 Kugeln zur Verfügung, was für über eine Stunde Spaß sorgte.

Es wurden zwei Teams gebildet, die Markierer bestückt und dann ging es los. Das Spielfeld war etwa 3 Tennisplätze groß, der Boden bestand aus Kunstrasen und zur Deckung gab es auf dem Feld verschiedene aufgeblasene Gebilde, hinter denen man Deckung suchen konnte. Die beiden Teams nahmen jeweils am gegenüber liegenden Ende der Halle Aufstellung und auf ein Signal hin ging es los. Schlagartig schoß das Adrenalin in den Körper und alle rannten los. Ziel war es, alle Spieler einer Mannschaft zu markieren, also mit einer Farbkugel zu treffen. Anfänglich wild um sich schießend stürmten alle durch die Halle. So groß der Enthusiasmus war, so schlecht war die Trefferrate. Viel Farbe um nichts sozusagen.

Jetzt wurde es erst richtig spannend. Strategien wurden entwickelt, die Spieler koordinierten sich, ungestümes Vorpreschen wich kalkuliertem Schleichen. Es begann eine gegenseitige Jagd mit dem Blasrohr, nur dass das Blasrohr eben mit CO2 Gas betrieben war. Und es machte einen Höllenspaß. Nur das getroffen werden nicht. Denn das tat wirklich weh und außerdem war die Runde dann für einen gelaufen. Nach etwa 75 Minuten war die Munition alle und die Spieler auch. Büroarbeiter halt.

FAZIT: Paintball war ein richtig cooler Teamevent. Es hatte viel mit Teamgeist und Sport zu tun. Aggressionen wurden abgebaut und nicht erzeugt. Anfängliche Bedenkenträger konnten sich hinterher selbst nicht verstehen. Bitte probiert es einfach selber aus, ihr werdet es nicht bereuen.

Jan-Philippe, Sales Consultant
Wer hat Angst vorm bösen Wolf? Der Anfang meiner Fahrradtour...

Der Chef stürzt ins Büro: „Jan, ich hab bei Xing gesehen du fährst gerne Fahrrad. Wir sponsern da eine Radtour – hast du Lust mitzufahren?“

Ungefähr so harmlos fing es an.

Aber erstmal zu mir: Ich bin Jan-Philippe Schilt und arbeite seit März als Sales Consultant in der Mobile Business Unit bei SHS VIVEON. Zu dem Job kam ich dadurch, dass ich meine Bachelorarbeit zur Nahfeldfunktechnik NFC und unserem ersten Hardwareprodukt, dem NFC Smart Touch Display schrieb. Das klingt abwegig wenn man weiß, dass ich meinen Abschluss in Geographie gemacht habe, wird aber niemanden überraschen der mich kennt – Social Media, Location Based Services, Handys – in diesem Umfeld habe ich mich auch im Studium bewegt.

Morgen breche ich für SHS VIVEON zu einer Tour quer durch vier Länder auf – von Budapest geht es nach Bratislava, Wien und das wunderschöne Salzburg weiter nach München. Aus der Idee ein paar fahrradverrückter Vodafonis entstanden, finden sich in nun siebter Auflage 400 Radfahrer – doppelt so viele wie bei der Tour de France – zusammen, um in sieben Tagen 750 km Osteuropa zu erfahren. Klingt nach viel, ist aber die kurze Variante – die Rennradfahrer sind ein paar Meter mehr unterwegs – und haben hoffentlich mehr Glück als ich.

Meine Tourvorbereitung wurde durch alles Mögliche gestört: wochenlange Erkältungen, Regenwetter, eine gerissene Kette und als Highlight den Diebstahl meines Fahrrads – an dieser Stelle möchte ich bei der Düsseldorfer Polizei bedanken ;-).

Im Schnelldurchlauf legte ich mir Donnerstag endlich ordentliche Fahrradklamotten zu, mit denen ich am nächsten Tag nach Duisburg und Tags darauf ins schöne Kaiserswerth tourte, um Sonntag bei einer 100km-Fahrt durch das Bergische Land Dirk, meinen Teamchef, kennen zu lernen. Zwischenzeitlich besorgte ich noch ein paar Kleinigkeiten und einen neuen Sattel. Mittwoch wurde dann auch schon verladen.

Und morgen geht’s auch schon los nach Ungarn! Vermutlich ab Tag drei wird es wirklich schwer, noch im Sattel zu sitzen, eben weil… man sich einen Wolf gefahren hat, also eine wunde Stelle auf der Haut ;-).

Die Spannung steigt!

Jan-Philippe, Sales Consultant
GBI Fahrradtourtagebuch

Inzwischen liegt die angekündigte Tour seit einer Woche hinter mir – die Fotos sind gesichtet, das Auto vom Flughafen abgeholt und das Rad geputzt (und auch schon wieder dreckig). Hätte mir letztes Jahr jemand erzählt, dass ich 2014 zum Rad fahren nach Ungarn flöge, ich hätte es wohl nicht geglaubt ;).

Nach einem kurzen Flug erreichte ich das warme, wolkenbedeckte Budapest – so ähnlich sollte es die ganze Woche über bleiben, für längere Radtouren genau richtig! Zusammen mit anderen Hostelgästen nahm ich an einer Stadtführung teil und tauchte ins Nachtleben ein, inklusive dem unglaublich atmosphärischen “Ruinenpub” Szimpla Kert.

Tags drauf fand ich mich in einem Gewusel aus 350 Männern und gut zwei Dutzend Frauen aus aller Herren Länder wieder, die ihre Räder aus Kartons zogen und montierten – von der Rennmaschine bis zum E-Bike war alles dabei.

Und dann gings los! Bis nach München lagen einige Kilometer vor uns, die sich in sieben Etappen aufteilten. Team für Team machte sich auf den Weg, wobei ein Team aus einem halben bis zwei Dutzend Fahrern bestand, die jeweils ungefähr in Sichtweite zueinander fuhren. Die ersten Steigungen auf dem Weg aus der Stadt waren zwar ziemlich anstrengend, aber alles lief gut. Dann hatte ich den ersten Platten. Und noch einen. Letztlich fanden wir aber einen Glassplitter, der irgendwo im Mantel (für den Laien: “Reifen”) fest steckte.

“Wir”, das waren zu diesem Zeitpunkt Leute aus drei Teams, die alle angehalten hatten, um zu schauen, wie mir denn zu helfen sei. Der Zusammenhalt bei der Tour blieb bis zum Ende so gut :) Wir fuhren dann noch ein paar Kilometer weiter bis an die slowakische Grenze, wo uns ein Wunder der Natur erwartete: Ein Maulbeerbaum. Wir schlugen uns eine halbe Stunde die Bäuche voll, bis wir dann endlich ins Ziel rollten.

Tag zwei begann mit einem Schock für alle Rennradfahrer: Die für sie vorgesehene Route war stark von LKWs befahren – und wie wir schon am ersten Tag herausgefunden hatten, ist man in Osteuropa als Radfahrer ziemlich unbeliebt. Es blieb ihnen nichts anderes übrig, als den steinigen Weg über den Donaudamm zu fahren, der schon uns, mit breiteren Reifen, schwer fiel zu fahren. Zwei glückliche Nokianer mit Tourenrädern. Im Hintergrund: Zwei katarische Rennradfahrerinnen auf deren Räder man ausnahmsweise mal nicht neidisch sein konnte.. Schließlich fanden wir jedoch zum Asphalt zurück und konnten die Tour mit gewohntem Tempo fortsetzen.

Die Kataren hats gefreut, genauso wie mich mein Halt am Straßenrand: Wieso ich eine Etappe ausfallen ließ, wie viel Spenden wir sammelten und was wir sonst so erlebten, erfahrt ihr im nächsten Beitrag.