Henning, Technical Consultant für unsere RiskSuite Einsatz in China Alles andere als fachchinesisch

1. Lieber Henning, in Deiner Tätigkeit als Technical Consultant bist Du nah an unserem Produkt RiskSuite und an unseren Kunden dran: Was macht diese Symbiose so besonders für Dich?

Ich finde es interessant, auf welche unterschiedliche Weise die Kunden unser Produkt einsetzen. Dabei kann ich auch in unterschiedliche Branchen reinschnuppern. Das macht die Arbeit abwechslungsreich.

 

2. Vor kurzem warst Du sogar im Rahmen eines Projekts bei einem Kunden in China vor Ort: Welchen Aufgaben und Herausforderungen bist Du dabei begegnet?

Die größte Herausforderung war natürlich die Sprache. Ich konnte nichts lesen und außerhalb der Räume unseres Kunden sprachen nicht allzu viele Menschen Englisch. Besonders interessant wurde es dann auch beim Essen. Ich habe oftmals vermieden nachzufragen, was sich hinter den Gerichten versteckt.

Beim Kunden galt es, die RiskSuite in Version 6.4 zu installieren. Das lief aber wegen des automatischen Installers und der super Unterstützung aus München sehr gut.

Ungewöhnlich war auch die andere Herangehensweise an das Projekt. Es wird in China weniger vorgeplant und sehr flexibel auf aktuelle Ereignisse reagiert. Das hat Vorteile, wie ich gesehen habe, aber auch Nachteile. Denn Ressourcen werden erst angefordert, wenn sie wirklich gebraucht werden. Das führte manchmal dazu, dass wir dann doch ab und an auf die Bereitstellung warten mussten. Die Kollegen vor Ort sind jedoch alle sehr interessiert gewesen und ich habe den Eindruck, sie haben einiges von meinen Ideen und Vorschlägen gerne übernommen. Für mich habe ich mitgenommen, dass man einfach mal den Mut haben sollte, etwas Neues zu versuchen.

 

3. Zum Schluss: Wie lautet Deine Antwort, wenn Deine Tochter Dich fragt, was Du eigentlich arbeitest?

Diese Frage hat meine Tochter tatsächlich schon gestellt. Ich habe ihr erzählt, dass ich auf der einen Seite die Kunden dabei unterstütze, unser Produkt in ihre Arbeitsprozesse einzubinden und andererseits auch um die Fehlersuche und Verbesserung unseres Produktes kümmere. Kurzum, dass mein Beruf sehr abwechslungsreich und häufig auch eine Herausforderung ist.

Das hat sie so überzeugt, dass sie jetzt auch in die Informatikbranche einsteigen will und ich freue mich, dass ich ihr hier ein paar Tipps und Hilfen geben kann.