11.08.2011

SHS VIVEON AG veröffentlicht Halbjahresfinanzbericht 2011

  • SHS VIVEON AG weiter auf Erfolgskurs
  • Erhöhung der Leistung um 9 Prozent im Vergleich zur Vorjahresperiode
  • Wachstum des EBITDA um 5 Prozent trotz hoher Personalinvestitionen
  • Konzernergebnis wächst um 16 Prozent auf 480 TEUR gegenüber Vorjahr

München, 11. August 2011 – Die SHS VIVEON AG, Europas führender Anbieter von Customer Management Lösungen, setzt im zweiten Quartal den positiven Geschäftsverlauf fort. So gelang es der Gesellschaft im ersten Halbjahr ihre Leistung kumuliert um 921 TEUR und damit um 9 Prozent im Vergleich zur Vorjahresperiode zu steigern. Das EBITDA sowie das Betriebsergebnis konnten im ersten Halbjahr jeweils um 5 Prozent auf 807 TEUR bzw. 582 TEUR verbessert werden, trotz hoher Personalgewinnungskosten in Höhe von ca. 200 TEUR.

Mit der Steigerung der Leistung um 9 Prozent von 10.423 TEUR auf 11.344 TEUR ist es dem SHS VIVEON Konzern im ersten Halbjahr gelungen eines seiner wichtigsten Wachstumsziele zu erreichen. Darüber hinaus konnten entscheidende strategische Zielen vorangetrieben werden, wie die Stärkung des eigenen Vertriebs (Direct Sales) mit der Fokussierung auf internationale Großkunden sowie der Auf- und Ausbau des nationalen und internationalen Partnernetzwerks (Indirect Sales). So konnte der Gewinn der UniCredit Family Financing Bank als Neukunde erfolgreich durch das neue Vertriebsteam initiiert werden. Im Produktgeschäft gelang mit dem Abschluss eines Lizenzvertrages bei Agfa Graphics im April 2011 ein weiterer wichtiger Schritt in Richtung der Internationalisierung. Das Unternehmen steuert seine Credit Management Prozesse künftig weltweit mit der GUARDEAN Software DebiTEX.

Das EBITDA bzw. das Betriebsergebnis konnten im Vergleich zum Vorjahr um ca. 5 Prozent auf 807 TEUR bzw. 582 TEUR gesteigert werden. Lediglich die Investitionen in den Personalaufbau, die im Rahmen des beschrittenen Wachstumskurses im ersten Halbjahr getätigt wurden, belasteten das EBITDA bzw. die EBITDA-Marge. So gelang es dem Konzern erstmals nach Abschluss der Restrukturierung im Vergleich zur Vorjahresperiode wieder ein Nettozuwachs von 20 Mitarbeitern zu verzeichnen. Das führte in den ersten sechs Monaten jedoch zu einer Erhöhung der Personalaufwendungen i.H. v. von 271 TEUR sowie zu Sondereffekten von ca. 200 TEUR durch Kosten für Personalberater.

Im Finanzergebnis zeigten insbesondere die in 2010 durchgeführten Bereinigungsmaßnahmen, wie unter anderem die Komplettrückführung der Wandelschuldverschreibung 2006/2010, im ersten Halbjahr 2011 eine Entlastung. Allein die Zinsaufwendungen konnten von 264 TEUR im Vorjahreszeitraum auf 61 TEUR signifikant reduziert werden. Zudem ist es der Gesellschaft gelungen, die interne Unternehmensanleihe in Höhe von 900 TEUR ab August teilweise zurückzuführen sowie den verbleibenden Anteil zu deutlich verbesserten Konditionen zu refinanzieren. Die Gesellschaft erwartet hier zukünftig ein zusätzliches Zinseinsparungspotenzial in Höhe von ca. 80 TEUR bis zum Ende der Darlehenslaufzeit zum 31.12.2012.
Insgesamt stieg der Konzernperiodenüberschuss nach Steuern im ersten Halbjahr um 16 Prozent auf 480 TEUR. Das Ergebnis je Aktie betrug 0,48 EUR im Berichtszeitraum gegenüber 0,42 EUR im Vorjahr.

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Stefan Berndt-von Bülow
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